Mapenzi Kazungu

März 2011

Mapenzi, die nun über 18 Jahren ist, möchte gerne ein weniger unabhängiger sein und mit einer Freundin zusammen ziehen.

Dezember 2010

Mapenzi hat ihren Ausbildungszweig noch einmal gewechselt und besucht die Mount University in Mombasa im Bereich „Wirtschaft“. Hier erhofft sie sich bessere Chancen und Möglichkeiten als bei einer Krankenschwester-Ausbildung. Die Entscheidung, den Berufszweig nochmal zu wechseln, hat sie selber getroffen und sich sogleich für eine geeignete Finanzierung eingesetzt. Eigenständig ist sie zu Einrichtungen gegangen und konnte sich so die Übernahme ihrer Studiengebühren organisieren. Ihr neues Studium wird nun durch Spenden von Camp David ermöglicht. Camp David unterstützte Mapenzi schon ganz zu Anfang mit Schulgeld für die High School. Auf ihrem neuen Weg geht es Mapenzi gut.

Dezember 2009

Mepenzi macht sich weiterhin gut als zukünftige Krankenschwester. Sie genießt ihre Ausbildung und ist sehr verantwortungsbewusst geworden. Somit ist sie ein Vorbild für die anderen. Als große Schwester motiviert sie die restlichen Kinder, sich in der Schule anzustrengen. Aus eigener Erfahrung wisse sie nun, wie sehr sich das lohne. Sie habe sich nie träumen lassen, einmal eine Ausbildung zu machen. Wenn sie dann vor ihren Geschwistern noch feststellt, dass sie obendrein – Gott und den Spendern sei Dank - gesund und schön geworden sei, nehmen diese sie auf den Arm: Sie solle nun dafür beten, dass sie auch noch etwas wachse, da sie zu klein geraten sei! Ihre Antwort darauf: Das habe sie gar nicht nötig, denn sie sei sogar stolz auf ihre kleine Größe: „I`m proud of my shortness!“ Das nenne ich Selbstbewusstsein!

Mai 2009

Mapenzi arbeitet hart für ihre Ausbildung. Sie strengt sich sehr an und ist ernsthaft bei der Sache.

November 2008

Mapenzi (19 Jahre) ist mittlerweile im 2. Ausbildungsjahr ihrer Krankenschwester-Ausbildung. Sie hat also schon die Hälfte absolviert. Während der Unruhen durfte sie aus Sicherheitsgründen ihre Schule in Nairobi nicht verlassen. Sie saß also in ihrem Zimmer und hörte draußen die Schießereien. Danach schloss die Krankenschwester-Schule, bis sich die Lage wieder beruhigen würde. Alle wurden nach Hause geschickt. Als die Unruhen vorbei waren, war Mapenzi jedoch so verängstigt, dass sie nicht mehr zurück in die Schule nach Nairobi wollte. Also hat Alice sich sehr bemüht und tatsächlich einen Platz für sie an einer Schule in Mombasa gefunden. Diese Schule hat sie übernommen. Hier macht sie sich nun gut. Alice spricht mit Stolz über ihre positive Entwicklung. Mapenzi sei so begeistert dabei, dass sie schon anfinge, allen Tipps zu geben, wie sie Medikamente dosieren und besser für ihre Gesundheit sorgen sollten.

Februar 2008

In der letzten Rundmail erzählte ich Euch ganz stolz von Mapenzi, unserer Ältesten, der wir  – dank einer sehr großen Einzelspende des Nordenhamer Gymnasiums - ihre Krankenschwester-Ausbildung finanzieren konnten. Damals warteten wir noch auf ihre endgültigen High School - Ergebnisse. Kurz darauf erfuhr ich, dass sie sehr gut abgeschnitten hatte.

Sie war sehr dankbar und froh, ihre Krankenschwester-Ausbildung beginnen zu können. Seit dem 10.04.2007 ist sie nun auf der „St. Lukes School of Nursering“ eingeschrieben. Und hat dort mit Eifer gelernt.

Momentan sieht es nun leider so aus, dass sie wieder in Mombasa bei Alice ist. Nach den Ferien fuhr sie für den doppelten Fahrpreis zurück nach Nairobi und wurde bald darauf von ihrer Schule wieder nach Hause geschickt (für den gleichen Preis). Aus Sicherheitsgründen sollen nun alle Auszubildenden zu Hause bleiben, bis sich die Situation wieder beruhigt hat… Dazu original aus Alices Bericht : „Mapenzi told us the killing in Nairobi it is just a normal thing, but she thank God she came home safe.”

März 2007

Mapenzi haben Alice und ich damals mit viel Mühe und Not die High School ermöglichen können. (Sie hatte ihre acht Jahre „Primary School“ sehr gut abgeschlossen und hätte, wäre sie damals nicht gleich in die High School gekommen, ihre Chance auf eine –ihren Fähigkeiten entsprechende - gute High School verpasst. Deswegen die Eile damals und ich erinnere mich, dass wir lange mit der Schulleiterin diskutieren mussten, weil es uns zu dem Zeitpunkt nur möglich war, die Schule vorerst anzuzahlen, bis mehr Spenden eingingen.)

Nach vier Jahren hat sie nun ihre High School abgeschlossen! Wir warten momentan auf die Ergebnisse. Davon wird ihr weiterer Werdegang abhängen. Da sie aber auch während der vier Jahre eine gute und fleißige Schülerin war, hoffen wir darauf, dass sie gut ausfallen werden. Während der Wartezeit war es uns möglich, ihr einen (in Kenia wie in Deutschland immer sehr sinnvollen) Computer-Kurs zu bezahlen, damit sie einige grundlegende Kenntnisse erwirbt.

Mapenzi wünscht sich nun, bei entsprechenden Ergebnissen, eine Ausbildung zur Krankenschwester machen zu dürfen. Durch die Spende der Schüler des Nordenhamer Gymnasiums können nun zwei Jahre dieser Ausbildung finanziert werden!

Das dritte Jahr wird durch eine Spende der Mitglieder des Nordenhamer „Ladies Circle“ möglich sein, die im Rahmen der „Nordenhamer Woche“ fleißig selbst gebackenen Kuchen verkauften und den Erlös BirAli spendeten!

Vielen Dank an dieser Stelle noch mal allen „Krankenschwesterausbildungs-Spendern“!

März 2006

Nächstes Jahr wird unsere Zweitälteste mit der High School abschließen dürfen. Bisher konnten wir ihr die nicht unerheblichen Prüfungsgebühren zahlen – eine Voraussetzung, um an der Abschlussklasse teilnehmen zu dürfen.

Unser High-School - Mädchen Mapenzi versucht sich gerne an Gedichten und kleinen Geschichten.