Geschichte

Die Anfänge

Eigentlich wollte die Studentin Birthe Vogel 2002 nur ein soziales Jahr in Mombasa/Kenia verbringen. Doch als in ihrer Nachbarschaft zwei Geschwistergruppen verwahrlosten, griff sie mit ihrer kenianischen Freundin Alice ein: In Deutschland gelten ein paar Euro wenig, in Kenia würden sie diesen Kindern Essen, Gesundheit, Ausbildung und eine Zuhause garantieren. Es galt, den monatlichen Kinobesuch eines Deutschen in die Versorgung eines Kindes umzusetzen. Das Projekt ‘BirAli’ (Birthe & Alice) war geboren.

So ging es weiter

Alle elf Kinder zogen in Alice’s kleines Haus. Erste Spenden finanzierten Essen, Kleidung und Schulkosten. Weitere Spenden ermöglichten die Anschaffung von Betten, Matratzen und Moskitonetzen.

Das Projekt bewahrt die Kinder vor dem Leben auf der Straße. Alle gehen zur Schule. Zwei absolvieren die High School bzw. Ausbildung; eine steht sogar schon auf eigenen Beinen. Freiwillige Helfer kümmern sich um kreative Förderung mit Malen, Tanzen und Schauspielern. Auf diese Weise wird auch Aids thematisiert.

Der Stand heute

Der Spendenkreis setzt sich seitdem aus Freunden, Verwandten und anderen treuen Privatspendern zusammen und wächst bis heute weiter. Im Spätsommer 2010 wurde dann der große Schritt gewagt, BirAli wurde ins Vereinsregister eingetragen und ist nunmehr BirAli e.V. In Deutschland kümmern sich nun alle Vereinsmitglieder um die Versorgung der Kinder in Kenia und die Kommunikation innerhalb und außerhalb Deutschlands. In Kenia kümmert sich Alice um die Erziehung der Kinder und die nötigen Anschaffungen.